SunUp-Allgäu

Das Solarprojekt für Schulen Mit dem Projekt SunUp Allgäu erlernen Schülerinnen und Schüler Kompetenzen rund um das Thema Solartechnologie. Möglich wurde dies durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds (ESF+). SunUp Allgäu ist ein innovatives Schulprojekt der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH Kempten, das Jugendlichen einen fundierten Einblick in die Welt der Solartechnologie bietet. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe (bei uns auch bereits die 7. Jahrgangsstufe) frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen praxisnah Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Im Basismodul lernen die Teilnehmenden die Funktionsweise von Photovoltaik und Solarzellen kennen, führen eigene Experimente durch und setzen sich mit den Chancen und Herausforderungen erneuerbarer Energien auseinander. Darauf aufbauend bietet das Projekt spezialisierte Module für unterschiedliche Schularten: Mittelschule: Installation, Wartung und moderne Montagetechniken Realschule: Projektplanung, Kalkulation, Kundenberatung sowie neue Technologien wie schwimmende Solaranlagen Gymnasium: Forschung zu Effizienz, Energiesystemen und Recycling Ein Durchlauf umfasst 25 Unterrichtseinheiten plus sechs Unterrichtseinheiten Betriebserkundung und kann flexibel mit der Schule abgestimmt werden – auch in den Ferien. Die Durchführung erfolgt direkt an der Schule, ohne organisatorischen Aufwand und ohne benötigtes Lehrpersonal. Das Projekt wird von professionellem Fachpersonal der bfz geleitet. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das ihre individuellen Kompetenzen dokumentiert und ideal für Bewerbungsunterlagen geeignet ist. Wir konnten dieses Jahr kurzfristig daran teilnehmen und sind begeistert, wie viele Kinder daran Interesse haben. Vielleicht wird es auch im nächsten Schuljahr das Projekt geben, hierzu muss aber natürlich das Interesse der Schülerinnen und Schüler vorhanden sein. Ein Dank an Frau Auerbacher und Frau Bosch vom bfz für die Organisation und auch teilweise Durchführung des Projekts. Danke an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, welche auch teilweise sehr spontan reagieren mussten, um Termine wahrzunehmen.

3-Joker- Projekt zum Berufseinstieg

Das Projekt „3 Joker zum Berufseinstieg“ ist eine gemeinsame Initiative der Wittelsbacher Mittelschule, der staatlichen Realschule an der Salzstraße und der Firma Liebherr in Kempten. Einige interessierte Schülerinnen und Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe der Wittelsbacher Mittelschule und unserer Realschule können hier die Chance einer vertieften Berufsorientierung und -erprobung wahrnehmen. Der Ablauf gliedert sich in drei aufeinander aufbauenden Phasen: Phase 1: Lehrgang an vier Nachmittagen. Inhaltlich werden dort die ersten Berufsinformationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen vermittelt. Dazu erhalten die Teilnehmer umfassende Grundlagen in der Werkzeug- und Materialkunde. Erste praktische Erprobungen finden durch die Anfertigung von einfachen Werkstücken und Baugruppen statt. Phase 2: Lehrgang an vier Nachmittagen. Ähnlich wie Phase 1, hier geht es allerdings vor allem um die Elektrotechnik und entsprechende Anwendungen dazu. Phase 3: Ein einwöchiger Lehrgang nachmittags bei der Firma Liebherr Verzahntechnik. Der abschließende Teil findet in der Ausbildungsabteilung der Firma Liebherr in Kempten statt. In der 3. Phase werden die voraus-gegangenen Fertigkeiten nochmalig vertieft. Vorgesehen ist eine Verknüpfung von mechanischen und elektronischen Grundlagen. In dieser Zeit sind die Teilnehmer voll in den Ausbildungsablauf integriert. Es konnten wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler teilnehmen, dabei ist zu betonen, dass nicht nur Schülerinnen und Schüler des technischen Zweigs sondern ALLE teilnehmen dürfen und sollen. Das Zertifikat, welches am Anfang des neuen Schuljahres verliehen wird, darf gerne bei Bewerbungen beigelegt werden und zeigt, dass die Kinder in ihrer Freizeit bereits Erfahrungen in technischen Berufen gesammelt haben. Ein herzliches Dankeschön an Frau Bayer für die jahrelange Durchführung dieses Projekts an unserer Schule, an Frau Breitfeld, stellvertretende Schulleiterin der Wittelsbacher Schule, Ady Rebhan als Referent in Phase 1 und 2 und die Firma Liebherr Verzahntechnik, hier besonders zu erwähnen Herr Fendt als Ausbildungsleiter, sowie Herr Neumann und Herr Wölfle als Bereichsleiter der Ausbildung Mechanik und Elektrotechnik. Auch im nächstes Jahr wird es das Projekt 3-Joker wieder an unserer Schule geben.